Donnerstag, 8. September 2016

Warum ich keine Lust mehr habe, alles zu teilen

 

Letztens bekam ich bei Whatsapp einen Screenshot geschickt: Bei Tinder sucht die 27 Jährige Hanna scheinbar Kontakt zu Männern. Der Haken an der Sache: Die Person hinter Hanna hat mein Foto geklaut, um sich eine falsche Identität zu verpassen. Das betroffende Foto ist schon lange bei Instagram online, darauf kann jeder Mensch zugreifen der meinen Account sucht. Eine unschöne Erfahrung, denn es ist kein schönes Gefühl dass das eigene Gesicht dafür missbraucht wird das jemand scheinbar ein Problem hat und sich im Internet für jemand anderen ausgibt. Bedauernswert. Doch das ist kein Einzelfall. Und kann passieren, umso mehr man von sich online stellt.


In Zeiten von Twitter, Snapchat, Facebook, Blogs und Instagram haben wir die Möglichkeit, alles sofort mit der Welt zu teilen. Doch lohnt sich das?

Wenn ich mein Verhalten auf diesen diversen Plattformen in der Vergangenheit überdenke, ist es mir heute unangenehm über den Content den ich geteilt habe. Wer mir gefolgt ist, wusste: was ich denke, wo ich mich aufhalte, mit wem ich Zeit verbringe. Man musste mir nicht lange folgen, um einen intensiven Einblick in mein Leben zu erreichen. Darunter war viel, das ich besser nie online gestellt hätte. Bei mir führe ich es auf die Reife zurück, ich denke umso jünger man ist, umso weniger Gedanken macht man sich darum, was man online stellt.
Mittlerweile frage ich mich, warum wir denken, das wir alles mit der Welt teilen müssen. Warum behalten wir Dinge nicht für uns? Genießen sie mit den Menschen, die wir lieben – statt sie mit Fremden zu teilen? Und nicht zu vergessen: Umso mehr man von uns weiß, umso angreifbarer werden wir. Als Blogger ist das nicht ganz einfach, denn schnell ist man weniger unterhaltsam. Von mir gibt es zB kaum Instagram-Storys oder Snaps weil ich mittlerweile nicht mehr so viel preisgeben möchte. Die Balance dabei zu finden ist gar nicht mal so einfach. Von mir kann man ruhig wissen, das ich einen Partner habe. Doch unsere Beziehung bleibt für uns alleine. So versuche ich es größenteils umzusetzen. Und ich kann sagen: Es ist so viel besser, wenn man seine Privatsphäre hat. Wenn nicht jeder auf das Profil zugreift und genau weiß, was man gerade macht. Auch von der anderen Seite ist es befreiend: Nicht kontrollieren, was der Ex Partner wieder online gestellt hat oder die ehemalige Freundin, zu der man den Kontakt abgebrochen hat.

Die Privatsphäre meiner Tochter schützen

Schon lange verfolge ich Mütter-Blogs mit großer Skepsis. Kinder werden drapiert, Kooperationen von teuren Kinderwagen oder bunte Kleidungsstücke gegen das Gesicht des Kindes eingetauscht. Als ich noch keine Mutter war (und mir um das Thema nie Gedanken gemacht habe), dachte ich mir: Was soll es denn, es kann doch jeder sein Kind im Internet zeigen! Heute weiß ich, das es um die Privatsphäre des Kindes geht. Ich will einfach nicht das komplette Leben meiner Tochter online stellen. Wer greift auf die Fotos zu? Speichert jemand das Foto, gibt das Kind als sein Kind aus? Wo landet das Bild? Und auch: Wie fühlt sich das Kind in ein paar Jahren? Zieht man das Kind dazu auf, das gesamte Leben online zu stellen? Kann ein Kind damit umgehen, wenn es anonym beleidigt wird? Ganz sicher nicht! Kann ein Kind damit umgehen, wenn die Mitschüler oder andere Eltern schon alles aus ihrem Leben von Instagram kennen? Eine unzumutbare Situation für das Kind. Vielleicht würden andere Eltern mein Profil finden und mich aufgrund dessen unsympathisch finden und meine Tochter hätte dann einen Nachteil. Ich finde, das sind alles Fakten, die Eltern bedenken müssen. 
Es gibt von meiner Tochter nur so viel im Internet zu sehen, wie ich es für wirklich vertretbar halte. Bei Instagram versuche ich, eine ausgewogene Mischung zu finden: Hin und wider gibt es einen kleinen Einblick zu meiner Tochter zu sehen, aber in der Regel ist ihr Gesicht nicht zu sehen (bzw. sie ist in der Regel nur von hinten zu sehen). Ich lese gern Blogs von Müttern – verurteile generell auch keine Kooperationen, mir ist es nur wichtig keinen Blog auf Kosten des Kindes zu schreiben. Kinder gehören für mich nicht ins Internet.

…Und genau so ist es mit meiner Privatsphäre: Ich benutze Instagram gerne, ich teile auch gern Fotos, die mir auch gefallen. Ich verurteile die Social-Media-Kanäle nicht, auch ich habe mir ein Snapchat Profil erstellt. Es geht auch nicht um die Plattformen ansich, sondern um den Umgang damit. Ein bewusster und überdachter Umgang ist wichtig.





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Donnerstag, 24. März 2016

Ein ungewöhnliches Gastro-Konzept: ALEX jetzt auch in Koblenz

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Gemeinsam mit meiner besten Freundin habe ich die neuste Filiale der “ALEX”-Gastronomiekette getestet. ALEX ist alles in einem: Café, Kneipe, Bar, Bistrorant und dank der abwechslungsreichen Karte auch ein Restaurant. Lohnt sich also ein Besuch?

Freitag, 12. Februar 2016

Das NEUE Manhattan “Easy Match Make up”

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Bei der Suche nach einer neuen Foundation bin ich in der Drogerie auf die neue “Easy Match Make up” Foundation aufmerksam geworden. Im Alltag getestet kann ich euch nun meine Meinung dazu kundtun.

Dienstag, 9. Februar 2016

Das erste Babyjahr

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Es ist unglaublich (welche Mutter sagt das nicht!) – meine Baby wird ein Jahr alt. Ein Jahr in dem ich vorallem viel über mich selbst gelernt habe

Mutter & Tochter Outfit: Unsere Beanies

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Ich verbringe eindeutig zu viel Zeit auf Instagram. Denn dort sieht man haufenweise hübsche, selbstgemachte Dinge, die man alle sofort kaufen könnte. Bisher konnte ich noch immer gut verzichten, bis ich eine Userin fand die individuelle Beanies anfertigt…

Samstag, 6. Februar 2016

Maybelline Dream Samtig Matt


Da Maybelline ja grundsätzlich solide und gute Foundations im Sortiment hat, war ich auf die neuste "Dream Samtig Matt" gespannt. Seit kurzem ist sie gemeinsam mit einem Blender zum Auftragen erhältlich. Meine Foundation wurde langsam leer (die Dream Wonder Nude, mit der ich sehr zufrieden war) und so bot es sich idealerweise an, die Dream Samtig Matt als Ersatz zu probieren. Erstmals gibt es sie auch in einer sehr hellen Nuance - was ja leider im Drogeriebereich leider immer noch ein Einzelfall ist.