Freitag, 23. Januar 2015

Warum es auch scheiße ist, schwanger zu sein

Manche Dinge kann man sich nicht vorstellen.
Man macht sich auch keine Gedanken darüber. Zum Beispiel wie es sich anfühlt, schwanger zu sein.

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Ihr Outfit für den Heimweg vom Krankenhaus schon mal zusammengestellt –
nur um die eigene Kliniktasche noch nicht packen zu müssen. Uah, hilfe!

Im Laufe meiner Schwangerschaft habe ich oft gedacht, das meine Hormone fast 26 Jahre genau darauf gewartet haben: Das ich schwanger bin und sie ausrasten können (so richtig ausrasten). Man hört- und liest auch erstaunlich wenig darüber, wie es sich wirklich anfühlt, wenn man schwanger ist und der Körper sich an diesen Zustand anpassen muss. Die Frau nimmt halt zu, morgens ist ihr mal kurz übel, der Bauch wird größer und nach 9 Monaten ist das Kind da. Schwangerschaftsgeschichte zu Ende.
Doch die Wirklichkeit ist völlig anders. Nicht nur dass das Kind an sich ein Wunder ist, auch der Körper verändert sich völlig – er muss sich der Schwangerschaft anpassen. Das Immunsystem verändert sich, der Hormonhaushalt stellt sich um und so weiter. 
Rückblickend habe ich euch die bisher unschönsten Momente meiner Schwangerschaft zusammengestellt. Mittlerweile befinde ich mich kurz vor dem Ende meiner Schwangerschaft und warte auch sehnlich darauf, das die Schwangerschaft zu Ende ist. In erster Linie natürlich wegen der großen Freude auf meine Tochter, aber auch weil ich wieder ich selbst sein möchte. Weil eine Schwangerschaft nicht so rosarot ist wie es so oft geäußert wird, schreibe- und veröffentliche ich diesen Artikel. Klar es gibt bestimmt Frauen die eine Bilderbuch Schwangerschaft ohne Probleme haben. Jede Schwangerschaft ist individuell und unterschiedlich. Aber es gibt eben auch Frauen, für die die Schwangerschaft anstrengend ist. Das schlimmste, was man einer Schwangeren sagen kann ist wohl “Stell dich nicht so an, du bist schwanger und nicht krank!”


1. Die neue, veränderte Schmerzempfindlichkeit


Ich habe meine Arme tätowiert und kenne daher das Gefühl (und den möglichen Schmerz) von Nadeln in meiner Haut. Es ist nicht gerade angenehm sich ein Tattoo stechen zu lassen, aber der ‘Schmerz’ war für mich bisher völlig akzeptabel. Bisher hatte ich auch keine große Angst davor, wenn mir mal Blut abgenommen wurde oder wenn ich geimpft wurde.
Seit der Schwangerschaft hat sich meine Schmerzempfindlichkeit aber verändert: Jeden einzelnen Piekser bemerke ich schmerzhaft auf meiner Haut, selbst Augenbrauen zupfen ist auf einmal eine Qual für mich. Vor jeder Blutabnahme habe ich Angst, quitsche schmerzhaft bei der Abnahme. Im Hinterkopf der schaurige Gedanke, das ich noch eine Geburt hinter mich bringen muss – mit den “größten Schmerzen, die ein Mensch ertragen muss”, wie ich mal in einer Geburtsdoku von einem Anästhesist gehört habe.


2. Das völlige Kotz-Trauma

Meine Mutter erzählte mir, das sie “traumhafte” Schwangerschaften hatte, ihr ging es immer gut. Leider ist das nicht vererbbar, denn mir ging es die ersten 4 Monate meiner Schwangerschaft grausam. Ich hätte mir niemals (nie-mals!) vorgestellt das es so schrecklich ist, wenn einem dauernd übel ist und man sich übergeben muss. Plötzlich im Auto, ohne Vorahnung, in Gesellschaft, zu jeder Uhrzeit, egal was man versucht und macht. Irgendwann lag ich heulend im Badezimmer auf dem Boden, weil ich einfach keine Kraft mehr hatte. Ich bin aufgewacht und musste mich übergeben (und ja, sagt dem Körper mal das der Magen morgens LEER ist – das ist dem aber herzlich egal und der Magen zieht sich trotzdem schmerzhaft zusammen). Im Supermarkt habe ich kein Essen mehr gefunden, weil ich alles eklig fand. Ein normales Leben war gar nicht möglich – ich lag dauernd im Bett, trotz der Übelkeit hatte ich extremen Hunger, habe aber nichts runter bekommen – das alles hat super extrem an den Kräften gezerrt.
Dazu kam die Sorge, ob mein Kind trotzdem noch gut versorgt ist. Ich wollte keine Tabletten gegen Übelkeit nehmen, also blieb mir nichts anderes übrig als die Übelkeit auszuhalten. Nach langen 4 Monaten ist es dann so langsam besser geworden, ich breche zwar immer noch ab und zu, aber nur noch ganz selten. Seit dieser Phase hasse ich auch den Spruch “Du bist schwanger, nicht krank!”. Nein. Ich habe mich Monate so gefühlt, als ob ich krank bin. Da hilft auch kein “Stell dich nicht so an, das vergeht”. Ich wünsche jeder Schwangeren, das die Phase der Übelkeit schnell vorbei geht.



3. Es ist einfach mal alles scheiße. ALLES.

Irgendwann habe ich nur noch gemotzt und genörgelt. “Mir ist zu kalt, mir ist zu warm, ich mag das nicht, mich stört dies, was soll das?” Und sowieso “mimimimimimi!” Ich war den ganzen Tag damit beschäftigt, nichts anderes zu tun als mich zu ärgern und zu stören über irgendwelche Belanglosen Dinge. Ich wurde direkt wütend wenn ich mich mit jemanden gestritten habe – so bin ich normal gar nicht. Die Hormone rasten richtig aus, Stimmungsschwankungen sind leider wohl völlig normal in der Schwangerschaft. Auch wenn sie so absolut gar nichts mit meiner eigentlichen Persönlichkeit zu tun haben. In dieser Phase war der Vater von meinem Kind mein liebstes Opfer, es gab Tage da hätte ich mich am liebsten von morgens bis abends mit ihm gestritten. Auch ohne das es einen Grund gab. Manchmal brauchte ich nur morgens aufwachen, irgendwas lesen was mir nicht gepasst hat und schon war der ganze Tag komplett gelaufen.
Diese Phase war aber Gott sei Dank irgendwann wieder vorbei (und darauf folgte dann eine, in der ich ziemlich entspannt wurde (empfinde ich jedenfalls so)).



4. Der Bauch stört

Wie oft habe ich bei Instagram von Müttern gelesen, das sie ihren Babybauch vermissen. Ich freue mich schon jetzt darauf, wenn ich meine “alte Figur” zurück habe. Dann bin ich wieder ich selbst, wohl fühle ich mich nämlich nicht. Ich habe bis jetzt 14 Kilo  18 Kilo zugenommen (was aber auch viel damit zu tun hat, das ich vor der Schwangerschaft wirklich sehr dünn war und meine Ernährung nicht ausgewogen und ich ständig Sport gemacht habe) und jetzt beginnt die Zeit, in der man pro Woche automatisch ca. 200-300gramm zunimmt auf Grundlage ihres geschätzten Geburtsgewichtes nimmt sie noch ca. 1 Kilo zu – ich werde die 20 Kilo plus also wohl noch erreichen (yeah, yipie!) Das bringt mit sich, das sich der ganze Körper komplett verändert. Man kann nicht mehr grazil aus dem Bett aufstehen, sich ohne weiteres bücken, nach ein paar Treppen wäre ein Sauerstoffzelt angebracht usw. Man ist wirklich eingeschränkt. Noch dazu nerven irgendwann die Kommentare zu deinem Bauch: “Was so groß ist der schon? Ist alles okay mit dem Baby?” “Werden das gleich zwei?” “Wo soll das denn noch hinführen, wenn der jetzt schon so groß ist?” “Ach wenn der so aussieht, wird es ein Junge!”. Der Bauch hat übrigens erst mal nicht viel mit dem Baby zu tun: Es liegt vor allem an den Hormonen und der Gebärmutter, wie groß er ist. Da kann das Baby noch ziemlich klein sein und der Bauch trotzdem schon gut sichtbar (so war es bei mir).
Jetzt im 9. Monat habe ich höllische Rückenschmerzen, muss mich immer vorsichtig zur Seite drehen bevor ich aus der Rückenlage aufstehe und kann nur noch ein paar Minuten stehen.  Keine Frage - für jede Frau ist es etwas Besonderes, einen Babybauch zu tragen. Aber es ist gegen Ende auch wirklich richtig anstrengend.


5. Entweder man ist müde, schlaflos – oder gleich beides

In der ersten Zeit der Schwangerschaft (bis zur 12. SSW) war ich fast dauernd am schlafen. 14 Stunden oder mehr, morgens habe ich es kaum aus dem Bett geschafft und war aber gleichzeitig bis morgens wach, weil ich dann Schlafstörungen hatte. Irgendwann hat sich das relativiert, mein normaler Schlafzyklus ist zurück gekommen. Vergesslich wird man übrigens auch ganz gut – soll in der Stillzeit aber sogar noch schlimmer werden.


6. Man bekommt ständig aufgedrängt, wie eine Schwangerschaft zu verlaufen hat
(und wie man sich zu fühlen hat)

Ich hatte lange Zeit Probleme, die Bewegungen meiner Tochter eindeutig zu erkennen. Erst mal zweifelt man selbst (geht es ihr gut? Geht es ihr wirklich wirklich gut?) noch dazu wird man irgendwann ständig gefragt: “Ja und, tritt das Baby schon?” – “Ich weiß nicht” – “Wie? Also du musst das doch spüren, ich hab das schon in Schwangerschaftswoche XX gespürt!”
Bin ich unnormal, wenn ich bis zum 6. Monat nicht erkennen kann, ob das nun mein Magen oder mein Baby war? Ich habe es erst erkannt, als ich in der Badewanne lag und mein Kind drei mal so getreten hat, das sich mein Bauch verbeult hat. Als ob sie darauf gewartet hat und mir mitteilen würde “So Alte, damit du das auch mal kapierst das ICH das bin”. Mein Kind ist etwas ruhiger, Nachts lässt sie mich schlafen (im Bauch NOCH haha) und auch sonst scheint sie sich eher an meiner Laune zu orientieren – wenn ich ruhig bin, ist sie es auch, bin ich unter Menschen, tritt sie kräftiger. So, als ob sie nichts verpassen möchte.
Leider neigen andere Mütter dazu, werdende Mütter schnell zu verunsichern. Manchmal unbedacht und ohne Absicht, aber gerade wenn man zum ersten Mal Mutter wird, ist man schnell verängstigt. Jedes Ziehen wird hinterfragt. Und man hinterfragt sich selbst auch gern und verfällt in Zweifel. Ist man unnormal, weil man sich nicht damit beschäftigt wie oft man Babywäsche vor dem ersten Tragen waschen muss? Schließlich wird im Schwangerschafts-Forum gefühlte 100 Seiten darüber diskutiert. Ist man unnormal, weil man beim Ultraschall nichts erkennt und den Po vom Kind mit dem Gesicht vertauscht? “Ach das ist doch ihr Gesicht da, oder?” -  “Nein das wäre schlecht, denn das ist ihr Hintern” - “Oh. Okay.”
Was ein Kind wirklich bedeutet, kann man sich einfach nicht vorstellen. Ich sehe ihre Bewegungen beim Ultraschall, ein 3D/4D Ultraschall zeigt uns schon vor der Geburt, wie sie aussieht, sie tritt täglich, reagiert auf ihre Umwelt – trotz allem kann ich mir bis heute nicht noch nicht vorstellen, das ein völlig fertiger Mensch in mir ist. Das ich mit einem anderen Menschen einen neuen Menschen gezeugt habe, der zur Hälfte “aus mir” besteht. Viel zu irre. Und während das Umfeld einfach nur sagt “Bald ist sie da, das ist so aufregend!” bekommt man selbst Angst. Hat man eigentlich genug Lebenserfahrung, um ihr irgendwas beibringen zu können? Könnte ich ihr alle Fragen zum Leben beantworten? Hilfe nein, das habe ich noch lange nicht! Und jetzt? Bin ich deshalb eine schlechte Mutter? Wird sie nicht glücklich mit dem Leben, das ich ihr biete? Haben Kinder eine Vorstellung davon, wie sie leben wollen? Wird sie mir irgendwann mal Vorwürfe wegen irgendetwas machen? Schaffe ich es nicht, das sie ein glückliches Kind wird?
Natürlich bedeutet mir mein Kind schon jetzt alles. Dafür bin ich ohnehin viel zu mütterlich vom Charakter. Aber trotzdem zweifelt man vor der Geburt extrem. Die ganze Psyche verändert sich und die Ängste nehmen gefühlt von Tag zu Tag zu.



7. Das soziale Leben steht erst mal still


Mit 26 bin ich in einem Alter, in dem es nicht ungewöhnlich ist, ein Kind zu bekommen (wenn statistisch gesehen auch eher 3 Jahre jünger als der deutsche Durchschnitt). Trotzdem sind die Mütter um mich rar. Lediglich alte Mitschülerinnen von mir haben ein Baby. Sonst kenne ich niemanden mit einem Baby, daher kommt auch mein Unwissen über Kinder. Was Kolliken bei Babys sind, musste ich erst googlen (“Und was machen Babys eigentlich noch so, außer hunger zu haben?”) Man verändert sich auch automatisch, wenn man Mutter wird – ich kann über viele Dinge, die ich noch vor 9 Monaten lustig fand, so gar nicht mehr lachen. Man redet anders (ich weiß nicht, ob das automatisch so ist aber ich fluche zum Beispiel kaum noch)Es gibt sogar Menschen, mit denen ich vor meiner Schwangerschaft Kontakt hatte und jetzt plötzlich kein Interesse mehr daran habe. Jetzt existiert ein kleiner Mensch (auch wenn noch ungeboren) der auf mich angewiesen ist – und ich verpflichtet bin, mich so um diesen kleinen Menschen zu kümmern, das ihr nichts passiert und ich sie zu jedem Zeitpunkt so gut beschützen kann wie es geht. Mein Leben musste sich dafür ändern, denn vor der Schwangerschaft habe ich kein Leben geführt, das geeignet gewesen wäre für ein Kind. Das bringt automatisch mit sich, das sich auch das soziale Leben verändert. Es gibt Menschen, die melden sich nicht mehr, man sieht sie nicht mehr, man sitzt das Wochenende alleine zuhause. Die meisten können es auch nicht nachvollziehen, wie sehr man mit den Gedanken bei dem Kind ist wenn sie noch nicht schwanger waren. Oder es kommt auch häufig vor, das andere Frauen nicht damit klar kommen, das man schwanger ist, weil sie selbst einen (noch unerfüllten) Kinderwunsch haben. Es gab auch Menschen, die mich für die Schwangerschaft kritisiert haben. Wer mein Kind nicht akzeptiert, mit dem möchte ich auch gar keinen Kontakt. So siebt sich schnell aus, wer es nicht wert ist.
Nicht erst mit der Geburt steht das Baby an erster Stelle, schon lange davor. Ist aber bestimmt weniger schlimm wenn man nicht alleine ist sondern einen Partner hat, der mit einer Schwangeren zuhause bleibt.



Das sind die größten Punkte, die mir auf Anhieb einfallen. Trotz allem aber ist eine Schwangerschaft eine sehr besondere Zeit und ich bin dankbar, das ich das Glück habe, dieses Wunder einmal in meinem Leben erfahren zu dürfen. Denn, es ist egal, wie groß die Liebe zu einem anderen Menschen ist – es gibt keine größere Liebe als die der Mutter zu ihrem Kind. Erst jetzt habe ich auch größten Respekt vor Frauen, die mehrere Kinder zur Welt gebracht haben und/oder Frauen, die schwanger sind und noch ein kleines Kind betreuen. Nie im Leben habe ich gedacht, das eine Schwangerschaft so anstrengend sein kann.

Aber meine Baby-App auf dem iPhone sagt, dass es nicht mehr lange ist. Ich bin halt auch nur eine Muddi.

Lacoste Eau de Lacoste L.12.12 Duftkollektion

Männer können ja vor allem eines sein: Anstrengend. Aber einen großen Vorteil haben sie trotzdem: Was gibt es bitte besseres, als ein Mann mit einem perfekten, zu ihm passenden Parfum?
Wegen Lacoste habe ich mich entschieden, das erste mal über Männerdüfte zu bloggen. Mit ihrer “L.12.12”-Duftkollektion ist nämlich eine solide Auswahl an Männerparfums gegeben, die großes Potenzial haben, einem Mann den perfekten Duft für ihn zu präsentieren. Also Mädels, einmal durchtesten und eurem Liebsten einen der Düfte gönnen! Meinen Favorit verrate ich am Ende – einer der Düfte hat mir besonders gut gefallen. Das ist natürlich immer eine Geschmacks- und Typfrage (ob Düfte gefallen sind auch immer eine emotionale Entscheidung)

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Angelehnt ist die L.12.12 Kollektion an das berühmte Lacoste Polohemd – dürfte fast jede(r) unter euch kennen. Daher kommt auch die Nummerbezeichnung L.12.12 – 1 steht für das “Piqué” Material des Shirts, dahinter verbirgt sich ein Stoff der angenehm leicht auf der Haut zu tragen ist und daher in der Freizeit wie auch beim Sport einen hohen Tragekomfort sichert. 2 steht für das Kurzarmmodell und 12 ist die Nummer des von Designer René Lacoste ausgewähltem Prototyp. Bereits seit den 1920ern gibt es das Poloshirt und ist dank der Qualität und dem kleinen aufgesticktem Krokodil weltweit bekannt. Das aufgestickte Krokodil findet sich auch auf dem Flakon wider. Ansonsten ist der Flakon, genau wie die Poloshirts, im Design eher “dezent”, zeitlos und minimalistisch – nur seitlich weist das Glas kleine Einprägungen auf, die angelehnt an das Design der Poloshirts sind (auf das Piqué Material).
Neu ist jetzt: Jeder der Düfte (Blanc, Noir, Bleu, Rouge und Jaune) wird in zwei Größen erhältlich sein: 50ml für 55,- Euro, 100ml für 71,- Euro. Jaune, Blanc und Noir wird es zusätzlich noch in 175ml geben für 89,- Euro.

Optimistisch, Pur, Intensiv, Kraftvoll, Energetisch
Die Düfte möchten jeweils eine Emotion widerspiegeln. Das Spektrum der Parfums ist daher sehr vielseitig – jeder für sich ist eine andere Duftrichtung.
Der neue “Jaune” (Gelb) ist eine Zusammensetzung aus Grapefruit, rosa Pfeffer, Äpfeln und Koriandersamen der in der eine Basisnote von Zypresse, Vetiver und Amber endet – daher ist er am Anfang sehr frisch, entfaltet sich dann mit Amber in einen sanften Duft. Mich persönlich erinnert er an Sommer.

BLANC: PUR
- Grapefruit, Kardamom, Rosmarin
- Leder, Wildleder, Zedernholz

NOIR: INTENSIV
- Wassermelone, Basilikum, Lavendel, Verbena
- Dunkle Schokolade, Cashmeran, Kumarin, Patschuli

ROUGE: ENERGISCH
- Ingwer, schwarzem Pfeffer, Kardamom, Eistee, Mango, Mandarinenlikör
- Akazie, goldenem Benzoe, Labdanum

BLEU: KRAFTVOLL
- Pfefferminze, nasser Farn, Pink Grapefruit, Salbei
- Eichenmoos

Mir gefällt Rouge am besten. Er ist frisch, aber trotzdem sehr maskulin und ausdrucksstark. Fehlt jetzt nur noch der passende Mann zum passenden Duft. Den gibt’s ja bekanntlich leider nicht zu kaufen. ;)

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Retter strukturgeschädigter Haare: Kérastase Elixir K Ultime

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Für diesen Artikel über meine aktuelle Haarpflege muss ich etwas weiter ausholen. Aber wenn nicht auf einem Beautyblog, wo dann? Denn Frauen und ihre Haare sind ja eine Sache für sich.
Die meisten Frauen träumen wohl von der langen, vollen Haarpracht mit leichten Wellen, die immer großartig aussieht – auch nach dem Aufstehen und auch nach der 10. Haarfärbung. Ich habe schon immer lange Haare getragen (okay, zugegeben in der 3. Klasse habe ich einmal einen Kurzhaarschnitt getragen, aber schon damals war mir klar, dass das nicht zu mir passt). Nun bin ich aber wie jede Frau: Von Zeit zu Zeit brauche ich eine Veränderung. Zuerst kam ich auf die Idee, meine wunderschönen L’oreal Ombre Haare gegen einen hellen Longbob zu tauschen. Das war leider unumgänglich, weil die Haarfarbe und zu viel Styling meine Haarspitzen schlichtweg zerstört haben. Dann kam meine Trennung dazwischen, (farbliche) Langeweile meiner Frisur und scheinbar zu viel Zeit – ich habe nämlich wie wild umgefärbt. Alleine, mit Produkten aus der Drogerie. Immer und immer wieder. Den Gesundheitszustand meiner Haare ignorierte ich erfolgreich. Bis die Haare abgebrochen sind. Und ich fast heulend beim Friseur saß, denn: Die Haare mussten ab. Radikal. Der Bob ging nicht mehr bis zu den Schultern, sondern bis zum Kinn. Für mich ein völliger Schock und eine große Umgewöhnung. Denn schon der Longbob war lediglich “okay”, meine langen Haare wollte ich trotzdem zurück. Meine Lieblingsfrisur der Dutt war nun erst mal auf unbestimmte Zeit Geschichte. Selbst schuld, doch tröstlich war das Eingestehen meines Fehlers trotzdem nicht. Am liebsten wäre ich umgehend zum nächsten Friseur gelaufen für eine Haarverlängerung. Ist aber nicht in meinem Budget, so musste ich mich an die kurzen Haare gewöhnen.

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Meine Haare im Zeitraffer: Links in schwarz, anschließend der Ombre Look mit L’oreal, dann der Longbob und schließend der Bob.

Ich habe erwartet, das ich nach ein paar Tagen totunglücklich über die kurzen Haare wäre. Aber nein, die Abwechslung war eigentlich mal ganz schön. Kurze Haare verändern den Typ natürlich radikal, ich könnte mich aber gut mit dem Ergebnis anfreunden. Trotzdem: Für mich mag ich einfach lange Haare am liebsten. Lange Haare stehen für mich für absolute Weiblichkeit, sie geben mir mehr Ausstrahlung und sind für mich auch unkomplizierter als die kurze Frisur. Ein Dutt mit langen Haaren ist einfach super praktisch, den Bob muss ich täglich glätten weil ich Naturlocken habe. Morgens sieht die Frisur daher immer erst wie explodiert aus.

Abgeschnitten habe ich sie im Mai 2014, mittlerweile sind sie natürlich wieder ein gutes Stück gewachsen (bis zu den Schultern, yippie!). Offen tragen kann ich sie aber nicht, weil der kurze Bob so geschnitten war, das er ziemlich unschön und ungleichmäßig herauswächst (im Nacken und an den Seiten kürzer). So trage ich seit Monaten die Haare zusammen. Nun könnte man meinen, das die Haare ja völlig gesund sind – nein, sind sie (bei mir) (natürlich) nicht. Denn ich habe sie ja weiterhin gefärbt. Zwar nur nachgefärbt und nicht mehr ständig umgefärbt, aber strapaziert mit Chemie und Hitze (Glätteisen) wurden sie trotzdem immer noch. Wenigstens habe ich von ghd nicht nur den Styler, sondern auch den Föhn.  So ist das Hitzestyling schonender im Vergleich zu günstigen Glätteisen. Doch nicht nur das ghd ist für mich zum wichtigsten Tool geworden, auch die 3 neuen Produkte von Kérastase: Wie der Zufall es wollte, wurden sie mir zugeschickt und sind extra speziell für strukturgeschädigtes Haar. Ideal um sie auf eine harte Probe mit meinen Haaren zu stellen.

Das sagt Kérastase
Der Oléo-Komplex
”Die Entwicklung des Oléo-Komplexes, bestehend aus vier erlesenen Ölen: Maiskeimöl (Pflege), Pracaxiöl (Widerstand), Arganöl (Schutz) und Kamelienöl (Glanz). Das Besondere daran: Die Kombination dieser vier Öle bietet nicht nur eine optimale Kombination an pflegenden Inhaltsstoffen, sondern sein Lipidprofil stimmt auch mit jenem der Haarfaser überein. Der legendäre Oléo-Komplex kommt in sechs Produkten der Kérastase Elixir Ultime Pflegelinie zum Einsatz.
Die Idee 27 erlesene Öle ähnlich einem Periodensystem zu klassifizieren. Die Inspiration zur Klassifizierung lieferten die vier Lipidprofile von Ölen. Erlesene Öle kombiniert in perfekter Synergie zueinander und in einer Formel vereint, die für das Haar wie eine wahre Schönheitskur wirkt.”

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Die “Elixir K Ultime” Serie gibt es ja schon länger. Das Haaröl aus der Serie ist für mich ein Klassiker unter den Haarölen (im großen Haaröl-Vergleichspost habe ich es schon mal erwähnt, klick!), mehr habe ich bisher jedoch nicht aus der Serie benutzt. Nun sind ein Shampoo, eine Haarcreme und ein Haarserum dazu gekommen. Alle 3 Produkte sind erst seit November 2014 im Handel erhältlich.
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Zu dem Shampoo lässt sich nicht ganz so viel sagen, es ist mit Kokosöl- und Shea Butter und daher super reichhaltig (also wirklich nur für stark geschädigte Haare geeignet!). Leider sind Silikone enthalten, aber zumindest meinen Haaren macht das nichts aus. Mir ist nur aufgefallen, dass das Shampoo wie ein Konzentrat ist. Eine kleine Menge reicht aus, wenn ich zu viel erwische, habe ich Schwierigkeiten beim Auswaschen.
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Toller ist die Haarcreme: Das “Metamoroh’Oil” ist eine Art Balsam für die Haare. Da ich faul bin, habe ich bei der ersten Anwendung nicht auf die Beschreibung und den Anwendungshinweis auf der Rückseite geachtet und dachte, ich verwende es nach dem Shampoo (als Spülung). Aber falsch! Der Balsam wird zur Vorbereitung der Haare vor dem Shampoo verwendet! Das Haar wird wie gewohnt angefeuchtet, eine kleine Menge des Balsam wird mit Wasser emulgiert und die Konsistenz wird von einer Art Gel zu einer Milch. Leider fühlt sie sich im Haar unangenehm an: Zumindest bei mir wirkt das Haar, sobald es in Verbindung mit dem Balsam kommt, extrem trocken. Wäscht man ihn dann aber aus und verwendet das Shampoo, fühlt sich das Haar viel weicher an. Durch diesen Vorgang wird das Haar von Ablagerungen befreit, das Shampoo kann die Pflegestoffe besser ins Haar transportieren. Daher verwende ich  –trotz dem “unschönen” Gefühl beim Auftrag - den Balsam sehr gerne, ich empfinde das Haar in Kombination beider Produkte als gepflegter, bereits bei der Reinigung!
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Praktisch für unterwegs ist das neue Serum: In einem kleinen Tiegel ist eine ölige Creme, die man universal verwenden kann – entweder ins feuchte Haar oder ins trockene. Enthalten sind 15 Öle, die neben ihrer pflegenden Wirkung auch das Haar bändigen, gibt Glanz und ist zusätzlich eine Spitzenpflege. Im Tiegel sind 18ml, die wahrscheinlich ewig halten weil das Serum sehr ergiebig ist. Ich verwende es z.B wenn ich die Haare geglättet habe und danach das Gefühl habe, das die Spitzen etwas Pflege zusätzlich brauchen (trotz Haarmaske)

In der Kombination der Kérastase Pflege und den ghd Stylingprodukten (Styler & Föhn) bin ich zufrieden mit dem Pflegezustand meiner Haare. Das sie trotzdem nicht völlig gesund sieht, liegt an den Schandtaten die ich ihnen angetan habe – kaputtes Haar kann man nun mal nur Retten indem man die Spitzen abschneidet und anschließend darauf achtet, die Haare nicht mit zu viel Farbe und zu viel Hitzestyling strapaziert. Ich hoffe das sie schnell wieder wachsen…

Habt ihr spezielle Produkte, die ihr empfehlen könnt bei geschädigtem Haar?

Samstag, 8. November 2014

Meine Schwangerschaft #2 ♥ Baby update ♥

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Ultraschallbild aus der 13. SSW

Irgendwann ist man natürlich gespannt, welches Geschlecht das Baby hat. Man wird auch 1000 mal gefragt und ist den Schätzungen seiner Mitmenschen ausgesetzt. “Bei einem Mädchen hat man unreine Haut, bei einem Jungen strahlt man!” – diese und unendlich viele weitere Ammenmärchen existieren zu dem Thema, das man das Geschlecht der werdenden Mutter ansehen kann.
Es mag Mütter geben, die ein Gefühl dafür haben, welches Geschlecht ihr ungeborenes Kind hat – ich gehörte nicht dazu. Im Gegensatz, wenn mich jemand gefragt hat, was ich mir wünsche, hätte ich niemals ein Geschlecht genannt. Könnte mein Kind ja “hören” und es mir übel nehmen, wenn ich gesagt hätte zu welchem Geschlecht ich eher tendiere. Selbstverständlich: Hauptsache das Kind ist gesund und es geht ihm gut, nichts wünsche ich mir mehr als Mutter! Und trotzdem habe ich auf ein Mädchen gewünscht. In der 17. SSW hat eine Frauenärztin dann eine Einschätzung zum Geschlecht abgegeben, die von meiner Frauenärztin in der 20. SSW bei der Feindiagnostik bestätigt werden konnte:

Ein Mädchen!

Mit der Bekanntgabe des Geschlechts wird die Schwangerschaft noch etwas greifbarer, ich wollte das Geschlecht auch unbedingt vorher wissen. Ich hätte niemals die Neugierde ertragen bis zur Geburt, außerdem kann man Babykleidung dann doch einfach besser kaufen wenn man das Geschlecht weiß. Als es dann sicher war (zu 99%) das es ein Mädchen ist, war ich unfassbar glücklich. Und der Name steht auch schon fest: Charlotte Emilia heißt sie.

Mittlerweile bin ich Anfang des 7. Schwangerschaftsmonat und nach dem sie ewig lange zaghaft war und sich eher faul (oder nett ausgedrückt: gechillt) bewegt hat, gehört sie immer noch zu den Babys die im Bauch ruhig sind, zwischendurch bekomme ich aber ziemlich feste Tritte ab.
Während ich überall gelesen- und gehört habe das Mütter ihre Kinder schon früh (manche ja schon ab der 15. SSW) gespürt haben, gehörte ich zu den Müttern die ihr Kind nicht von den eigenen Organen unterscheiden konnte. Das hat mich oft an mir selbst zweifeln lassen, jedoch hat meine Frauenärztin mir versichert, das es nichts ungewöhnliches ist bei der ersten Schwangerschaft das Kind erst ab der 24. SSW richtig zu spüren. Ich war glaube ich in der 22. SSW als ich das erste mal 3 Tritte so abbekommen habe, das sich meine Bauchdecke bewegt hat. Da wusste ich natürlich: Das ist sie! Jetzt meldet sie sich auch immer brav so das ich weiß das es ihr gut geht. So langsam reagiert sie auch mehr auf ihre Umwelt: Sie reagiert auf akustische Reize wie Musik und sie reagiert auf meine Hand, in dem sie meiner Hand folgt – vorausgesetzt sie hat Bock darauf, man könnte ihr jetzt schon unterstellen das sie einen Dickkopf hat. Bei den Ultraschalluntersuchungen schläft sie gern mal und wenn meine Ärztin versucht sie zu wecken, wendet sie sich weg. Auch von mir lässt sie sich nicht wecken. Außer ich höre Musik oder lege die Spieluhr auf meinen Bauch, davon wacht sie immer auf. Auch ist sie grundsätzlich vor mir wach. Das ist für mich sehr beruhigend, denn so weiß ich sofort nach dem ich wach bin immer, das es ihr gut geht.
Im Moment ist sie ca. 30cm groß und wiegt um die 500-600gramm. ♥

Sonntag, 2. November 2014

Die neue Astor Perfect STAY 24h + Primer Foundation


Es gibt zwei Dinge, die ich im Bereich des Drogerie-Make ups nicht kaufen würde: Mascara und Foundation. So ist mein Interesse an beiden Produkten, egal von welcher Marke, in der Drogerie sehr gering.
Vor einiger Zeit rettete mich aber ein Päckchen von Astor, als meine letzte Foundation leer wurde und ich noch keinen Ersatz hatte (und wegen Stress auch keine Zeit hatte, um mich ausgerechnet mit Make up zu beschäftigen). So testete ich (gerne) die neue Foundation, mittlerweile ist sie seit 5 Wochen Bestandteil meiner täglichen Schminkerei und ich möchte sie euch gern kurz vorstellen, weil ich sie sehr gerne verwende und zufrieden mit ihr bin.
Passend zur Foundation gibt es auch einen Concealer.

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Das Herstellerversprechen
“Du willst Deinen Teint perfektionieren? Kein Problem! ASTOR stellt den neuen Perfect Stay 24H Foundation + Perfect Skin Primer vor, der für eine perfekte Deckkraft sorgt - 24 Stunden lang! Du bist auf der Suche nach der ultimativen Deckkraft? ASTOR hat sie mit dem neuen Perfect Stay 24H Foundation + Perfect Skin Primer, der den ganzen Tag lang für ein ebenmäßiges Hautbild sorgt und die Vorteile eines Primers mit denen einer Foundation kombiniert!”

Im Kurzprofil
- Erhältlich 5 Farben
- 30ml Inhalt
- Ca. 6 Euro
- SPF 20
- Parfümiert
Fehlende Inhaltsstoffe auf der Flasche, hier gibt es die Übersicht bei Codecheck: Klick

Erfreulich: Für eine Drogerie Foundation hat sie überraschend helle Farben! Die Farbe 091 Light Ivory ist sehr hell und auch 100 Ivory (mein verwendeter Farbton) ist noch ganz gut geeignet wenn man wirklich gar nicht gebräunt ist und ab und zu etwas blass ist (so wie ich)

Anwendung & Auftrag
- Mittlere Deckkraft 
- Natürliche Ausstrahlung
- Konsistenz ist eher cremig
- Dunkelt nicht nach auf der Haut

Seit der Schwangerschaft hat sich meine Haut auch verändert, daher sind meine Anforderungen an die Foundation auch andere als bisher. Jetzt habe ich aktuell unreine Haut (eine leichte Akne), noch dazu neigt meine Haut neuerdings zu trockenen Stellen. Der völlige Jackpot also für Make up. Das ich die unreinen Stellen nicht völlig abdecken kann ist mir klar, jedoch kann man zumindest ein paar rote Stellen ganz gut kaschieren – wenn die Deckkraft denn ausreicht.
Und mit beiden bin ich sehr zufrieden bei der neuen Perfect Stay:

1. Die Konsistenz ist ganz “zarte und weich”, lässt sich toll auftragen ähnlich wie eine Creme
2. Die Deckkraft ist mittlerer Stärke und deckt rote Stellen ohne Probleme ab – ohne das die Haut künstlich aussieht
3. Die Haltbarkeit ist zufrieden stellend – natürlich hält sie keine 24 Stunden, aber sie hält mehrere Stunden gut (nicht vergessen, die Foundation mit Puder zu fixieren!)

Ich persönlich empfinde sie als unkompliziert, daher bin ich zufrieden mit ihr. Sie deckt meine Haut schön ab, das Hautbild bleibt trotzdem natürlich und wirkt nicht künstlich, die Haltbarkeit ist gut – in Kombination mit dem auch günstigen Preis von 6 Euro kann ich sie euch empfehlen!
Minus durch die Inhaltsstoffe und auch der Duft. Mich persönlich stört er nicht, ich finde ihn auch nicht zu stark. Aber in anderen Reviews gab es einige Bloggerinnen, die den Duft zu stark empfanden.

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Foundations 1. 100 Ivory 2. 091 Light Ivory (hellste Nuance) Conealer 3. 001 Ivory

Sonntag, 7. September 2014

Pflege in der Schwangerschaft–und Dehnungsstreifen

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In der Schwangerschaft verändert sich der Körper so sehr, dass man ihn intensiver Pflegen sollte und vor allem die Haut unterstützen sollte. So habe ich schon sehr früh, direkt am Anfang der Schwangerschaft, meine Körperpflege der neuen Umstände angepasst. Ich mochte auch plötzlich den Duft meines Duschgels nicht mehr, so dass ich mir eine Alternative suchen musste.

Bei meiner Frauenärztin habe ich am Anfang der Schwangerschaft eine Auswahl an Informationsbroschüren- und Pröbchen bekommen. Unter anderem bekommt man von HIPP dann auch Post zugeschickt, etwa ein “persönliches Schwangerschafts-Büchlein” mit einer kleinen 20ml Probe des Massageöles (Anmelden könnt ihr euch bei Schwangerschaft oder nach der Geburt auch online: klick)

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Meine Produkte
Momentan verwende ich folgende Produkte, bis auf das Duschgel bin ich aber nicht festgelegt

(1) HIPP Massageöl
Ich habe bisher nur die kleine Probe, die kleine Größe ist ideal wenn ich verreise. Das Öl besteht aus unterschiedlichen pflanzlichen Ölen, Hauptbestandteil ist das Helianthus Annuus Hybrid Oil aus den Samen einer ölsäurereichen Sonnenblumen-Hybride, die sich durch den Gehalt an Fettsäure vom normalen Sonnenblumenöl (Sunflower Seed Oil) unterscheidet. Ich verwende es in Abwechslung mit dem Bi-Oil

(2) Penaten Intensiv Lotion
Um eine Alternative zum Öl zu haben, verwende ich die Bodylotion von Penaten. Dass ich sie benutze ist Zufall; auch sie war eine Probe durch die Schwangerschaft und da der Duft so schön neutral ist, habe ich sie verwendet (kann später auch zur Pflege bei Babys verwendet werden). Ich bin aber sehr zufrieden mit ihr, sie ist sehr weich in ihrer Konsistenz und lässt sich gut auftragen, zieht schnell ein und hinterlässt ein angenehmes Hautgefühl. Und der Punkt des Geruchs ist sehr wichtig für mich, ich bin sehr duftempfindlich geworden und der frische Duft der Lotion ist sehr angenehm.

(3) Bübchen Mama Duschcreme
Mein absolutes Lieblingsprodukt seit der Schwangerschaft! Zwar ist die Duschcreme etwas teuer wenn man Preis mit Haltbarkeit gegenüberstellt (die Tube kostet ca. 3 Euro, ich finde sie hält aber nicht besonders lange weil die Duschcreme ziemlich flüssig ist und man dadurch schnell dazu neigt, zu viel zu verwenden). Aber ich mag den angenehmen, zarten Duft (eine süßliche Mischung aus Rose und Vanille (schätze ich mal), die extra entspannen soll – was sie wirklich macht. Außerdem empfinde ich sie leicht kühlend auf meiner Haut und ihre Konsistenz fühlt sich ganz zart auf der Haut an. Seit dem ich das Bübchen Duschgel kenne, verwende ich kein anderes mehr. Die Haut ist nach der Anwendung zart und geschmeidig dank den Inhaltsstoffen wie Wildrosenöl oder Weizenproteinen.

(4) Bi Oil
Kaum war bekannt, dass ich schwanger bin, gab es x Menschen die mir geraten haben “Crem’ bloß viel ein! Damit du bloß keine Dehnungsstreifen bekommst!”. Und immer wieder fiel dazu auch der Name “Bi Oil”. Einige schwören auf Bi Oil, bei mir konnte es (weitere) Dehnungsstreifen nicht verhindern. Das Öl empfinde ich als okay, werde es mir aber nicht mehr nachkaufen – ich mag den Duft nicht und konnte bisher keinen positiven Effekt bemerken.

 

Das Thema Dehnungsstreifen
Mein Bauch war schon vor der Schwangerschaft ruiniert, daher kann ich relativ entspannt sein was Dehnungsstreifen betrifft. Das Massageöl habe ich eher wegen dem Ritual gekauft – Abends liege ich dann im Bett und verwende das Öl und spreche mit meinem Kind. Da das Thema aber gefürchtet ist unter Schwangeren, gehe ich kurz auf das Thema ein.

Wann entstehen Dehnungsstreifen?
Dehnungsstreifen entstehen bei ca. 75-90% der Schwangeren. Ob und wie stark sie auftreten ist genetisch bedingt, jüngere Frauen neigen eher zu den Streifen die rot/rosa auftreten und nach einer Zeit verblassen. Sind sie einmal da, bleiben sie für immer – sie können auch ganz plötzlich auftreten. Verantwortlich dafür dass sie entstehen ist die starke Dehnung der Haut in kurzer Zeit.

Wie können Dehnungsstreifen verhindert werden?
Grundsätzlich: Nein. Es gibt auch kein Produkt auf dem Markt, dass Dehnungsstreifen verhindern kann. Man kann die Haut von Außen unterstützen – ob man verschont bleibt von den roten Streifen liegt aber individuell am Gewebe der Haut. Die Wahrscheinlichkeit steigt, wenn man besonders viel in der Schwangerschaft zunimmt. Umso mehr das Gewebe sich dehnen muss, umso schneller und häufiger treten die Dehnungsstreifen auf.

Samstag, 6. September 2014

Giorgio Armani “Eyes to kill solo” - Augen Make up

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Seit April diesen Jahres gibt es von Giorgio Armani Cosmetics die “Eyes to Kill” Solo Lidschatten. Unterteilt werden sie in 3 unterschiedliche Texturen (Matte, Vivid sowie Satin) und die Farbpalette umfasst 24 Farben von dezent bis knallig.
Enthalten sind 1,5g zu ca. 32 Euro

Uebersicht
Übersicht der Farben (zum Vergrößern klicken)

Das sagt Armani Cosmetics
“Die Kunst der Farbe

Ein intensiver, geheimnisvoller Blick, umschattet von authentischer, kraftvoller, fast schon gewagter Farbe ... ein Blick im Stil von Armani! EYES TO KILL SOLO lässt sich inspirieren von den Nuancen der Natur und präsentiert eine breit gefächerte, facettenreiche und beeindruckende Palette von „Macro Color“-Nuancen. Ob elektrisierend, mineralisch oder Nude – jeder einzelne Farbton wirkt vibriert dank der einzigartigen Texturen auf seine ganz eigene Weise. Subtile, seidige, intensive oder pure Materialien vermengen sich auf nahezu schwerelose Art und schenken jeder Nuance unverwechselbare Leuchtkraft und Charakter. Dieser innovative Ansatz mit Hightech-Formeln nach Maß für jede Nuance enthüllt die ganze Schönheit der eingesetzten Pigmente. Die Mono Lidschatten sind unterteilt in drei unterschiedliche Textur-Familien: MATT, SATINIERT und VIBRIEREND.”

Ich besitze die Farbe 02, ein mattes Nachtblau.
Enthalten ist außerdem ein kleiner Applikator, ich empfehle jedoch einen Pinsel beim Auftragen zu verwenden. Alle Farben können auch feucht aufgetragen werden und lassen so ihre Farbintensität steigern. 02 ist ein guter Farbton für Smokey-Eyes.

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Die Texturen wurden so entwickelt, dass man sie überlagern, vermischen oder kontrastierend auftragen kann. Für besonders intensive Farbergebnisse kann jede Farbe auch feucht aufgetragen werden. Ich habe es bei dem 02er aber gelassen, weil er in seiner ursprünglichen Textur schon intensiv ist.
Der Lidschatten ist sehr weich und seidig, lässt sich ohne Probleme intensiv auftragen und genau so gut verblenden und bei Wunsch eher dezent einsetzen. Mein Make up damit war kombiniert mit einem Nude-Farbton. Ich habe ihn in Kombination mit einer Lidschattenbase aufgetragen, verwendet ihr den Lidschatten “trocken” würde ich euch die Base immer empfehlen, da sie eine gute Grundlage bildet damit der Lidschatten auch den ganzen Tag hält.
Insgesamt hat er eine solide, gute Qualität, lässt sich gut auftragen und hat eine schöne Farbe. 

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Der Lidschatten wurde mir von Armani Cosmetics zur Verfügung gestellt.

Donnerstag, 4. September 2014

Fantastic Four

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Aktuell meine 4 Lieblingsdüfte

1. Swarovski “Aura”
Aura empfinde ich sehr extravagant und edel, ein Duft der Abends besonders passt. Er ist “sinnlich-blumig”, etwas kräftiger mit weißem Moschus. Der Flakon war eine limitierte Version und ist rundherum mit Swarovski-Steinen besetzt. Erhältlich ist Aura ab ca. 60 Euro als Eau de Parfum und Nachfüllbar.

2. Victor & Rolf “Flowerbomb”
Das holländische Designer-Duo gehört nicht nur zu meinen Lieblingsdesignern, sondern Flowerbomb war auch der erste Duft, den ich mir selbst gekauft habe. Er ist so außergewöhnlich und einzigartig – deshalb liebt man ihn auch oder man mag ihn überhaupt nicht. Vergleichbar ist aber kein anderer Duft mit ihm! Er ist ein Blumenbouquet aus Jasmin, Cattleya-Orchidee, Freesie in Verbindung mit Patschuli. Ein kräftiger, ausdrucksstarker Duft. 30 ml ab ca. 60 Euro als Eau de Parfum.

3. ZARA “Femme”
Meine Wahl für den Alltag. Frisch und blumig, die Kopfnote ist Bergamotte, die Herznoten sind Pfingstrose und Vanille und die Basisnoten Patschuli und Moschus. Die Haltbarkeit ist etwas enttäuschend, man muss ihn mehrmals im Laufe des Tages “auffrischen”. Für den Preis von 12 Euro für 50ml aber verkraftbar. Eau de Toilette.

4. Victor & Rolf “Bonbon”
Das einzige süße, fruchtige Parfum das ich besitze. Mandarine, kristallisiertem Zucker und Sahne sind gemischt mit Früchten, Pfirsich kombiniert mit Karamell – absolut gelungen! In der Basisnote finden sich Zedernholz, Sandelholz und Amber und somit ist der Duft nicht überfüllt süß, sondern ausgeglichen zwischen süß- und fruchtig.
30ml ab 63 Euro als Eau de Parfum.