Dienstag, 25. Mai 2010

Wie die Haut sich selbst schützt

Habt ihr euch schon mal gefragt, warum die Haut eigentlich braun wird? Die braune Färbung ist ein Schutz der Haut. Bis zu einem gewissen Grad kann die Haut sich selbst vor der Sonne schützen. Das passiert durch die sogenannte Lichtschwiele, durch die Bräune und durch Reparatur in der Haut.

Die Lichtschwiele
Die Lichtschwiele baut sich in der Hornhaut, also in der Oberhaut, auf und ist eine Verdickung. Die Haut braucht ungefähr 10-14 Tage, um ihre Lichtschwiele aufzubauen. Vor einem Urlaub ist es für die Haut ideal, wenn man langsam mit dem Bräunen beginnt damit die Haut nicht mit zu viel Sonnenbestrahlung überfordert wird.

Die Bräunung
Wir haben Melanin in unserer Haut, dass für die Pigmentierung zuständig ist. Dadurch wird die Hautfarbe, Haarfarbe und Augenfarbe bestimmt. Die UVA Strahlen lösen in der Haut eine direkt pigmentierung aus. Es kann daher sein, dass die Haut relativ schnell gebräunt erscheint. Diese anfangs Bräune verblasst nach ungefähr 8 Stunden aber wieder. Das Melanin legt sich um die Zellen in der Haut und versucht so, eine Zellschädigung zu verhindern.Durch die braune Farbe wird die Haut also geschützt, der Schutz liegt sogar bei einem SPF von ungefähr 10! Doch trotzdem kann die Haut immer noch verbrennen, deshalb trotzdem weiterhin die Haut mit viel Sonnencreme schützen.

Der Schweiß
Über den Schweiß schützt sich die Haut auch. Die im Schweiß enthaltende Urocaninsäure ist ein minimaler Schutz für die Haut. Aber viel zu gering, um die Haut richtig schützen zu können.

Das Reperatursystem der Haut
Kleine Genschädigungen kann die Haut innerhalb von ungefähr 24 Stunden selbst wieder korrigieren. Das Problem der Haut ist aber, tiefere Schäden die bei einem Sonnenbrand entstehen, nicht mehr korrigieren zu können. Die DNA ist der Baustein unserer Gene. Doch die Sonne kann die DNA verändern; was durch freie Radikale passiert. Diese freien Radikale sind (ganz) grob erklärt schädliche Moleküle, die die DNA schädigen können. Ist die DNA einmal geschädtigt, entwickelt sie sich mit Schaden immer weiter - zum Schluss entsteht dadurch Krebs.

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