Samstag, 8. November 2014

Meine Schwangerschaft #2 ♥ Baby update ♥

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Ultraschallbild aus der 13. SSW

Irgendwann ist man natürlich gespannt, welches Geschlecht das Baby hat. Man wird auch 1000 mal gefragt und ist den Schätzungen seiner Mitmenschen ausgesetzt. “Bei einem Mädchen hat man unreine Haut, bei einem Jungen strahlt man!” – diese und unendlich viele weitere Ammenmärchen existieren zu dem Thema, das man das Geschlecht der werdenden Mutter ansehen kann.
Es mag Mütter geben, die ein Gefühl dafür haben, welches Geschlecht ihr ungeborenes Kind hat – ich gehörte nicht dazu. Im Gegensatz, wenn mich jemand gefragt hat, was ich mir wünsche, hätte ich niemals ein Geschlecht genannt. Könnte mein Kind ja “hören” und es mir übel nehmen, wenn ich gesagt hätte zu welchem Geschlecht ich eher tendiere. Selbstverständlich: Hauptsache das Kind ist gesund und es geht ihm gut, nichts wünsche ich mir mehr als Mutter! Und trotzdem habe ich auf ein Mädchen gewünscht. In der 17. SSW hat eine Frauenärztin dann eine Einschätzung zum Geschlecht abgegeben, die von meiner Frauenärztin in der 20. SSW bei der Feindiagnostik bestätigt werden konnte:

Ein Mädchen!

Mit der Bekanntgabe des Geschlechts wird die Schwangerschaft noch etwas greifbarer, ich wollte das Geschlecht auch unbedingt vorher wissen. Ich hätte niemals die Neugierde ertragen bis zur Geburt, außerdem kann man Babykleidung dann doch einfach besser kaufen wenn man das Geschlecht weiß. Als es dann sicher war (zu 99%) das es ein Mädchen ist, war ich unfassbar glücklich. Und der Name steht auch schon fest: Charlotte Emilia heißt sie.

Mittlerweile bin ich Anfang des 7. Schwangerschaftsmonat und nach dem sie ewig lange zaghaft war und sich eher faul (oder nett ausgedrückt: gechillt) bewegt hat, gehört sie immer noch zu den Babys die im Bauch ruhig sind, zwischendurch bekomme ich aber ziemlich feste Tritte ab.
Während ich überall gelesen- und gehört habe das Mütter ihre Kinder schon früh (manche ja schon ab der 15. SSW) gespürt haben, gehörte ich zu den Müttern die ihr Kind nicht von den eigenen Organen unterscheiden konnte. Das hat mich oft an mir selbst zweifeln lassen, jedoch hat meine Frauenärztin mir versichert, das es nichts ungewöhnliches ist bei der ersten Schwangerschaft das Kind erst ab der 24. SSW richtig zu spüren. Ich war glaube ich in der 22. SSW als ich das erste mal 3 Tritte so abbekommen habe, das sich meine Bauchdecke bewegt hat. Da wusste ich natürlich: Das ist sie! Jetzt meldet sie sich auch immer brav so das ich weiß das es ihr gut geht. So langsam reagiert sie auch mehr auf ihre Umwelt: Sie reagiert auf akustische Reize wie Musik und sie reagiert auf meine Hand, in dem sie meiner Hand folgt – vorausgesetzt sie hat Bock darauf, man könnte ihr jetzt schon unterstellen das sie einen Dickkopf hat. Bei den Ultraschalluntersuchungen schläft sie gern mal und wenn meine Ärztin versucht sie zu wecken, wendet sie sich weg. Auch von mir lässt sie sich nicht wecken. Außer ich höre Musik oder lege die Spieluhr auf meinen Bauch, davon wacht sie immer auf. Auch ist sie grundsätzlich vor mir wach. Das ist für mich sehr beruhigend, denn so weiß ich sofort nach dem ich wach bin immer, das es ihr gut geht.
Im Moment ist sie ca. 30cm groß und wiegt um die 500-600gramm. ♥

Kommentare:

  1. Hallo Isa,
    was für ein schönes Update! Ich stelle es mir wunderschön vor, sein Baby zu spüren und zu wissen, dass es einen braucht und man immer für das Kind da sein wird.
    Für die Schwangerschaft wünsche ich dir weiterhin alles Liebe!
    Judith

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